Presseartikel der Sächsischen Zeitung

Gewerkschaften geben Tipps für Polen und Tschechen Dresden.

Die Gewerkschaften im Dreiländereck Sachsen-Nordböhmen-Niederschlesien haben aktuelle Informationen zum Arbeitsrecht und zur sozialen Sicherheit in deutscher, tschechischer und polnischer Sprache veröffentlicht. Broschüren informieren von A wie Arbeitsvertrag über M wie Mindestlohn bis Z wie Zuzahlungen.

“Häufig stellen wir fest, dass Informationsdefizite zu geltenden Arbeits- und Sozialstandards am Arbeitsort bestehen”, sagt der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Sachsen, Markus Schlimbach. “Uns werden Fälle bekannt, dass Grenzgänger schlechter bezahlt, Arbeitszeiten nicht eingehalten oder unzulässige Kündigungen bei Krankheit oder im Mutterschutz ausgesprochen werden. Das nehmen wir nicht hin und informieren die Beschäftigten in ihren Herkunftssprachen über ihre Rechte und Pflichten in Deutschland. Nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch einfordern.”

In Sachsen suchen zunehmend Menschen aus Polen und Tschechien Arbeit. Zum 30. Juni 2016 waren aus Tschechien 6 256 und aus Polen 11 300 Personen in Sachsen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Darunter knapp 9 987 Grenzgänger, die in Sachsen arbeiten und in Polen (5 266) oder Tschechien (4 721) wohnen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Beschäftigten aus den beiden Ländern deutlich um 4 442 Personen und die Zahl der Grenzgänger um 2 963 gestiegen. (SZ)

www.sachsen.dgb.de (Broschüre digital)
www.eures-triregio.eu (Inhalte als Online-Modul)
anna.bernstorf@dgb.de (Bestellung der Broschüre)

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